Instinktiver Widerstand regt sich gegen den Beschluss des Ständerates, das Namensrecht postmodernen Irrlehren anzupassen. Künftig sollen Frauen und Männer frei entscheiden, welchen Namen sie sich, der Familie und den Kindern geben wollen. Bei den Kindern kann man nochmals wählen, Namenswechsel sollen erleichtert werden. Die Unübersichtlichkeit ist total. Die Familie, Urzelle der Gemeinschaft und Gemeinsamkeit, wird zur Kampfzone einer verschärften Egozentrik. Jeder für sich, alle gegen alle. Seit Jahren erhöht das Eherecht die Konfliktgefahr und die Chancen, dass die Richter die Konflikte schlichten müssen. Sogar über den Familiennamen wird man künftig trefflich streiten können ...