Gestrichen, ausradiert, weggekippt, entsorgt: Im neuen, weithin begrüssten Gesetz zur «Ehe für alle» kommt das Wort Vater nicht mehr vor. Die Mutter gibt es noch, aber das Wort Vater sucht man vergebens. Stattdessen heisst es: «Elternteil» oder, medizinisch präziser, «Samenspender».
Das ist lustig. Noch vor wenigen Monaten oder Jahren, als es darum ging, den Schweizern den fremdfinanzierten «Vaterschaftsurlaub» zu verklickern, bläuten, hämmerten uns die exakt gleichen Kreise nimmermüde ein, dass es ein nicht zu verantwortendes Verbrechen am Seelenleben eines Neugeborenen sei, wenn der Vater nicht unmittelbar nach d ...