Wäre die Statistik eine Person, man müsste sie wohl des Rassismus bezichtigen. So auch im Fall der grossen Tötungs-Studie, die das Bundesamt für Statistik vergangene Woche der Öffentlichkeit präsentierte. Darin wurden alle versuchten und erfolgten Morde der Jahre 2000 bis 2004 in der Schweiz genauer unter die Lupe genommen: Wer tötete, in welchem Alter, wo, wer waren die Opfer? Die Befunde überraschen nicht: Die meisten Täter sind Männer im Alter zwischen 20 und 24 Jahren, in 70 Prozent der Fälle kannte der Mörder sein Opfer, jede zweite Tötung findet innerhalb der Familie statt. Und: Ausländer töten dreimal häufiger als ihre Schweizer Nachbarn.
Dieses letzte Faktum wurde nic ...