Zwei Jahre sind vergangen, seit der Uno-Migrationspakt die Welt bewegte. Die Rede war von einem «ausgeweiteten Flüchtlingsbegriff», der Wirtschaftsmigranten mit einschliesse, von einer «globalen Personenfreizügigkeit». Auch in der Schweiz erhielt die Konvention viel Aufmerksamkeit. Interessant ist, dass mit Jürg Lauber ein Schweizer als Co-Autor des Papiers mitwirkte. Diesen Sommer wechselte Botschafter Lauber von New York nach Genf, wo er wiederum die Schweizer Uno-Mission leitet. Wir treffen ihn in seinem Büro zum Gespräch über den Migrationspakt, die Uno und sein Leben in der Diplomatie. Es ist das erste grosse Interview, das Lauber ei ...