Bloss trappelnde Schritte und klappernde Kleiderbügel sind zu hören, kaum ein Wort fällt, ganz routiniert geht es zu unter den weissen Deckenstrahlern. Zuerst zwei Dutzend, dann drei Dutzend, dann noch mehr junge Frauen arbeiten sich mit raschen Handgriffen voran, man nimmt ein Kleidungsstück vom Gestell, ein Blick, zurück, nächstes Teil. Die Atmosphäre ist geschäftig, ja enorm geschäftig für diese Zeit und diesen Ort: Donnerstagmorgen, wenige Minuten nach neun, der H&M-Shop an der Zürcher Bahnhofstrasse. Die Kundinnen sind da, um sich einige Perlen aus der Modekollektion von Madonna zu sichern.
Dabei hat Madonna den eierfarbenen Trenchcoat oder das weisse Viskosekleid oder di ...