«Es gibt nur zwei Arten von männlichen Velofahrern: solche, die impotent sind, und solche, die es noch werden.» Die Aussage des Bostoner Urologen Irwin Goldstein mag übertrieben sein, in der Tendenz ist sie richtig. Die intensiv betriebene Forschung der vergangenen Jahre hat zweifelsfrei ergeben, dass das Impotenzrisiko mit der Zahl der Stunden im Sattel steigt. «Die Frage ist nicht mehr, ob Velofahren erektile Dysfunktion erzeugt oder nicht», kommentiert Steven Schrader, ein anderer amerikanischer Experte. «Die Frage ist: Was machen wir dagegen?»
Der heikle Punkt ist der Damm zwischen After und Hoden. Beim Sitzen auf einem Stuhl wird diese Weichteilbrücke nur wenig belastet. Auf ei ...