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Die Weltwoche

«Eichmann sagte: ‹Jawohl!›»
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Rafael Eitan

«Eichmann sagte: ‹Jawohl!›»

1960 wurde Adolf Eichmann, Hitlers Organisator der Judenvernichtung, im argentinischen Exil aufgestöbert und von israelischen Agenten nach Jerusalem entführt. Rafael Eitan, der Leiter des Geheimkommandos, erinnert sich an die historische Mission.
Herr Eitan, was war das für ein Gefühl, den Massenmörder und Kriegsverbrecher Adolf Eichmann zu fassen?Wir wussten schon bei der Vorbereitung der Aktion, dass es sich dabei um eine historische Operation handeln würde. Dieses Gefühl hat uns die ganze Zeit begleitet. Es erreichte seinen Höhepunkt, als der Körper langgestreckt im Auto und der Kopf von Eichmann auf meinen Knien lag. Da fühlte ich nicht nur, dass die ganze jüdische Nation hinter mir steht, sondern auch, dass ich sie nach dem Holocaust vertrete. Und was ging Ihnen sonst noch durch den Kopf, als der Kriegsverbrecher auf Ihren Knien lag?Es überkam mich ein enthusiastisches Hochgefühl. Ich, ein Jude, Sohn eines Volkes, da ...
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