Die Geschäftsprüfungskommission des Ständerates, ein höfliches Gremium, hat die schweizerische Entwicklungspolitik untersucht und ist zu einem kritischen Befund gekommen: Die mehrheitlich zuständige Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit – mit einem Budget von 1,3 Milliarden eines der grössten Bundesämter – wird von der zuständigen Bundesrätin Micheline Calmy-Rey praktisch nicht geführt, ihr Chefbeamter, Walter Fust, kann schalten und walten, wie es ihm beliebt und – was schwerer wiegt: Nach welchen Massstäben und wo die DEZA Geld einsetzt, ist weitgehend unklar. Man muss sich die fast literarischen Formulierungen der Ständeräte auf der Zunge zergehen lassen: «Die ...