Ein Bekannter, mit dem wir über wirtschaftliche Fragen sprachen, erklärte plötzlich und unvermittelt: «In Deutschland kann es wirtschaftlich nur wieder besser gehen, wenn Hitler begreift, dass Eigennutz vor Gemeinnutz kommt.» Ich muss gestehen, dass mir die Behauptung zunächst reichlich paradox vorkam und dass meine erste Reaktion einfach dahin ging, sie als lächerlich und frivol abzutun.
Aber nachdem wir länger über diese Dinge gesprochen hatten, begann ich den Ausspruch von einer anderen Seite anzusehen und sogar in gewissem Ausmass zu billigen.
Was nämlich damit gesagt werden sollte, war das: Eigennutz ist eine der stärksten, wenn nicht die stärkste Triebfeder im menschlichen ...