Weltwoche: Frau Staatssekretärin Budliger Artieda, Sie leiten ein Monsterdepartement mit über 800 Mitarbeitenden und Themen, die von Wirtschaftspolitik über Arbeitnehmerschutz bis zu Freihandelsabkommen reichen. Wie behalten Sie da den Überblick?
Helene Budliger Artieda: Für die Schweiz ist das Seco in der Tat ein grosses Amt. Aber wenn ich im Ausland unterwegs bin, stelle ich fest, dass dort oft zwei, drei bis neun Ministerien die Themen des Seco bearbeiten. So gesehen, ist es ein kleines Departement.
«Unsere liberale Sicht der Wirtschaft w ...