Es stimmt schon: Es gibt Weine, die wollen dort getrunken werden, wo sie wachsen. Nicht dass der Transport sie ruinieren würde. Sondern weil sie von der Stimmung abhängen, vom Ambiente, von lockerem Urlaubsglück und heiterer Gesellschaft. Wer erinnerte sich nicht an jene Veltliner, die in der Skihütte fabelhaft schmeckten oder doch zumindest passabel und die, im Tiefland ohne Höhenbonus probiert, in hohem Bogen im Essig landeten. Vergleichbares kann einem mit Mitbringseln aus Sommerferien passieren. Lange war der Bandol, der Provenzale aus der kleinen Appellation zwischen Marseille und Toulon, ein solcher Roter, dem das Süd-Nord-Gefälle schlecht bekam.
Die Zeiten sind vorbei. Inzwisc ...