Wundersames ereignet sich in Italien. Erstmals in der bald 3000-jährigen Geschichte Roms steht eine Frau davor, die Ewige Stadt zu regieren. Die strahlende Virginia Raggi, 37, Juristin, Mutter eines kleinen Sohnes und Lenkerin eines grossen Motorrades, hat die erste Runde der Bürgermeisterwahlen für sich entschieden. Nächsten Sonntag fallen bei der Stichwahl in Rom und Hunderten Städten und Dörfern die Würfel. Die Zeichen stehen Protestvotum. Premier Matteo Renzi und sein sozialdemokratischer Partito DemocraÂtico (PD) sind angezählt. Gewinner der Stunde sind die «Sternenkinder» vom Movimento 5 Stelle, eine bizarre Protestbewegung, gegründet von Komiker Beppe Grillo.
Niemand ist ...