Mag sein, dass ich mir bloss einbilde, dass dort, wo ich letztes Jahr einen Olivenbaum begrub, der mir zu spät zum Freund geworden war, dem ich das Dunkel meiner Seele anvertraute, der mir Therapeut war in vielen Nächten, dessen Sterben ich lange nicht bemerkte, seinen Kampf gegen die Krankheit, weil ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt war, dass dort, auf einer Anhöhe über dem Mittelmeer mitten in einem Olivenhain voller alter wie unsterblicher Bäume, dass dort ein kleines Bäumchen wächst.
Stets, so schien es, kam ein kleines oder grosses Wun ...