Nach der desaströsen WM in Südafrika beginnt die italienische Nationalmannschaft bei null. Und sie beginnt mit einem radikalen Paradigmenwechsel. Symbol der Koordinatenverschiebung ist Mario Balotelli, der diese Woche zwanzig Jahre alt wurde und erstmals für die Squadra Azzurra spielte (das Spiel gegen die Elfenbeinküste fand nach Redaktionsschluss statt). Balotelli ist jung, technisch versiert, und er ist schwarz. Er ist all das, was Italien bisher nicht war. Mit einem Durchschnitt von über 28 Jahren gehörte die Mannschaft des Ex-Nationaltrainers Marcello Lippi zu den ältesten Teams in Europa. Die Mannschaft spielte einen uninspirierten Fussball. Und sie war weiss.
Der neue Nationa ...