Die Europäische Union erhält den KommisÂsionspräsidenten, den sie verdient. Jean-Claude Juncker ist «beschädigte Ware», sowohl in seinem kleinen Grossherzogtum wie auch im grösÂseren Europa. Von Juncker sind in der Vergangenheit Âweder Impulse für die europäische Integration noch für eine Reform derselben ausgegangen. Er ist der kleinste gemeinsame Nenner, den die Regierungschefs am jüngsten Gipfel einfach durchwinkten.
Das Verfahren und seine Person verkörpern den desolaten Zustand, in dem sich die EU Âbefindet. Der britische Premierminister ÂCameron, der die Ernennung Junckers öffentlich bekämpft hatte, kann mit seiner NiederÂlage zufrieden sein. Er hat die Lage zugespi ...