Ungefähr im Sommer 1942 begann Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu zweifeln. Allzu lange hatte er die eigenen Haltungen mit nationalsozialistischer Politik vereinbaren können, nun aber sann er über Hitler und die Folgen des Weltkrieges nach. Im kommenden Jahr, 1943, würde die ideologische Ablösung Stauffenbergs vom Dritten Reich so weit fortgeschritten sein, dass seine anfänglich mit dem Nationalsozialismus verbundene Hoffnung auf eine Neuordnung Europas unter deutscher Vorherrschaft einer inneren Gewissheit wich: Hitler muss getötet werden, um den Untergang Deutschlands gerade noch abzuwenden.
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