So liegst Du an der Pforte der Schweiz, nicht furchtbar durch Grösse, nicht beneidenswert um Reichthum [. . .], aber zufrieden, gerecht, frey, eidgenoss, durch Klugheit, Muth und Freunde stark, und sicher durch die Hand Gottes, welche Pyramiden stürzt und Strohhütten erhält»: Johannes Müller, der eminente Verfasser der «Geschichten schweizerischer Eidgenossenschaft» (1786), Schillers Hauptquelle für den «Wilhelm Tell» («[. . .] Johannes Müller, bracht’ es von Schaffhausen»), wusste, wovon er sprach. Er war selbst Schaffhauser. Liebhaber des Weins mögen zuweilen nach dem dritten Glas mit dem weisen Ratschluss des eben gefeierten Niklaus von Flüe hadern («stecket d ...