Ein Fauteuil für zwei
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Die Weltwoche

Ein Fauteuil für zwei
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Ein Fauteuil für zwei

Nur zweieinhalb Jahre haben Emmanuel und Brigitte Macron gebraucht, um ein Volk zu verführen, das keine Neulinge mag. Nun steht die Krönung bevor. Was macht die Magie dieses merkwürdigen Paars aus?
Das gab’s noch nie. Prinzipiell müsste man den Sieg in der zweiten Runde abwarten, um sich ­einen solchen Freudenmoment zu gönnen, der öffentlich und privat zugleich ist. Aber Emmanuel Macron pfeift auf Prinzipien. Und deshalb hat er am vergangenen Sonntagabend im Glanz seines Siegs bei der ersten Etappe der Präsidentschaftswahlen eben nicht widerstehen können: Der Anführer der Bewegung «En marche!» ­holte seine Frau Brigitte auf die Bühne. Seine Parteigänger rasteten aus und skandierten ­ihren Vornamen. Es war, als hätten die Franzosen nicht nur einen Kandidaten gewählt, der im Elysée regieren sollte, sondern ein Ehepaar. Was einem bei Nicolas Sarkozy auf die Nerven ging ...
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