Gut drei Jahre ist es her, dass Michael Jaeger ein ebenso fulminantes wie stellenweise komplexes Album mit dem Titel «Outdoors» einspielte: mit seiner working band, bestehend aus Vincent Membrez am Piano, Luca Sisera am Bass und Norbert Pfammatter an den Drums, und mit zwei Gästen: dem Gitarristen Philipp Schaufelberger und dem Altsaxofonisten Greg Osby. Die Musik profitierte von der Spontaneität der Begegnung. Viel Zeit für Proben mit dem Gast aus den USA gab’s damals nicht, und in Jaegers komplexen Versuchsanlagen (z. B. ein Experiment mit asynchron ablaufenden individuellen «Zeituhren», wenn ich mich recht erinnere) kontrastierten improvisatorische Freiräume mit ziemlic ...