Zwei Jahre sind vergangen, seit Margrit Zopfi und Esther Wyler eines Morgens von der Polizei aus dem Bett geholt und nach einer Hausdurchsuchung ins Sozialamt überführt wurden. Vor den neugierigen Blicken der Arbeitskollegen filzten die Fahnder ihre Büroplätze. Danach waren die beiden Controllerinnen erst mal arbeitslos. Anfang 2008 wurden Zopfi und Wyler fristlos entlassen. Sie hatten eingeräumt, der Weltwoche Akten übergeben zu haben, die von krasser Misswirtschaft beim Zürcher Sozialamt zeugten. Überdies hatten sie in mehreren Interviews auf Missstände im Amt von Monika Stocker (GP) hingewiesen.
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