Die Pointe spart sich die Autorin für den Schluss auf: Es ist erst sechs Uhr morgens, an diesem 22. August 2011, als Alexandre in seinem Heimatort Annemasse in sein Auto steigt, um zur Arbeit hinüber in die Schweiz, nach Genf, zu fahren. «Was er nicht weiss, als er den Motor anlässt», schreibt Marie Maurisse trocken, «ist, dass er seine Frau und seine Kinder nie mehr sehen wird.»
Die 33-Jährige ist Schweiz-Korrespondentin der Pariser Tageszeitung Le Monde, und die Geschichte von Alexandre – einem leitenden Angestellten der Genfer Verkehrsbetriebe TPG – ist ein wesentlicher Bestandteil ihres Buches «Bienvenue au paradis ! – Enquête sur la vie des Français en Suisse». ...