Eine Woche nach der Ermordung Benazir Bhuttos sorgt die Rolle der pakistanischen Regierung bei Hergang und Aufklärung des Attentats für wachsende Irritation. Die Pakistan People’s Party (PPP), die sich bei den nun verschobenen Parlamentswahlen einen Erdrutschsieg erhofft, sieht sich als Opfer eines Komplotts. Das Innenministerium, das bei Wahlveranstaltungen für die Sicherheit der Kandidaten verantwortlich ist, habe sich massive Versäumnisse zuschulden kommen lassen, die den Atten-tätern freies Spiel erlaubten.
Dokumente, die der Weltwoche vorliegen, belegen, dass sich die PPP mehrmals schriftlich beim Innenministerium über eklatante Sicherheitslücken beklagt hat. «Das Leben von -M ...