Die Villa ist länglich und ochsenblutrot – die Farbe verändert das Blau des Himmels, der dunkler und härter wirkt, als wenn das Haus weiss wäre. Auf der meerabgewandten Seite stehen Pinien und Johannisbrotbäume dicht am Haus. Das Terrassendach, das die gesamte Oberseite bedeckt und auf das eine breiter werdende Treppe führt, ist bis auf ein sichelförmiges Steinsegel roh und kahl wie ein antiker Opferaltar. Ob das Segel vor Neugierigen abschirmen soll, ist nicht ganz klar. Das Haus ist nur vom Meer aus zu erreichen, bei schlechtem Wetter gar nicht. Wenn es stürmt, schlagen Wellen dreissig Meter hoch bis an die Fassade, Wasser spritzt durch Fensterritzen und macht Möbel und Bücher ...