Das Geld, das Haus, die Kinder – das sind die drei Ingredienzien eines klassischen Rosenkriegs, und zwar in der nämlichen ReihenÂfolge. Ginge es allein nach dem Gesetz, stünde das «Kindswohl» über allem. So kommt das Letztgenannte jeweils ganz am Anfang. Dafür gibt es auch einen praktischen Grund: Wer die Kinder hat, der hat eigentlich schon gewonnen. Denn wer die Kinder bekommt, der bekommt das Haus, die Alimente, eigentlich alles. Und das ist in der Regel die Frau. Der Mann übernimmt den undankbaren Part des Zahlvaters.
Das Besondere am vorliegenden Fall ist, dass die Rollen verkehrt sind: Es war der Mann, der den Haushalt besorgte und die Kinder aufzog, während die Frau als Top ...