Rund um die missglückte Herztransplantation stehen Fettnäpfe, so gross wie Medizinerkarrieren. Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt und trotzdem geschwiegen. Mir hat man geraten, nichts zu sagen, denn es könnte dem Uni-Standort Bern schaden. Dabei hatte alles harmlos begonnen. Ich war damals bei der Begleitung der Transplantationsvorbereitungen durch das Fernsehen sogar neidisch auf die kommunikativen Fähigkeiten der Zürcher. Medien und Mediziner spannten in einer gesunden Art zusammen, weil seit Jahren der Wunsch nach Organ- transplantationen zunimmt, aber die Spendewilligkeit gleichbleibend ist. Nehmen ist schöner denn geben.
Vielleicht fand die Medienzusammenarbeit aber auch blo ...