Memo von: Pater MaunzingerAn: Daniel Vasella, NovartisIhr Problem: Sie müssen sich rechtfertigen.
Die Lage: Sie haben in der letzten Ausgabe dieses Magazins ein langes Interview ge-geben – über Ihr Doppelmandat und Ihren 20-Millionen-Lohn. Dort sprachen Sie von Sachzwängen, Neidern und kritisierten die Presse. Das erscheint mir etwas unglücklich. Denn bis jetzt haben Sie beste Figur ge-macht: mit der Herausgabe eines Buches, Foto auf dem Motorrad, dem vieldiskutierten Neuntagebart. Sie schienen den grössten Luxus erreicht zu haben, den sich in der Schweizer Managerkaste nur ein unbestrittener König erlauben kann: die Individualität seiner Symbole. (Der andere König, Ihr Kollege Mar ...