Stellen wir uns vor, Zürich hätte einen Stadtpräsidenten namens Bohnenblust. Und der benähme sich etwa so: Bei einem alkoholisierten öffentlichen Auftritt nach einem siegÂreichen Match seines FC Zürich würde er vor grölendem Publikum «Fuck Levrat!» brüllen. Zum guten Abschneiden Zürichs bei einem Städte-Ranking würde er posaunen, in Zürich gebe es eben «keine Schickeria» wie in Bern. In den Studios von Tele Bärn würde er als Erstes dröhnen, dass das Zürcher Open Air das beste sei und dass es nirgends bessere Musiker als in Zürich gebe. Schliesslich würde Bohnenblust seine politischen Verbindungen nutzen, um sich an schönster, höchster Lage modernste ÂEigentumswohnu ...