Er konnte nicht lächeln. Ingmar Bergmans Physiognomie liess ein über das ganze Gesicht sich ausbreitendes, es öffnendes Lächeln nicht zu. Wir sassen einander in einem spartanisch möblierten Hotelzimmer in München gegenüber. Der Fotograf, der mich begleitete, durfte zu Beginn ein paar Fotos schiessen. Darauf sieht man: Bergmans zu den Schläfen hin schräg abfallende Augen, wie verhangen hinter einem Schleier von Traurigkeit, konterkarieren die durch den lächelnden Mund sich ausdrückende Absicht.
Es sind die Augen eines Einsamen, der ein Leben lang darum kämpfte, seiner Einsamkeit zu entfliehen. Er sagte es so: «Mein ganzes Leben als Künstler ist der Versuch, in Kontakt zu anderen ...