Noch immer ist die Zähmung des alten Menschen nicht gelungen. Und die Schaffung eines neuen Menschen bleibt ein Âillusorisches Projekt. Gewalt, Krieg, Habsucht und Neid gab es gestern, gibt es heute und wird es auch morgen geben. Um sich dagegen zu schützen, haben die Menschen Staaten Âgeschaffen. Dazu bezahlen die Bürger Steuern. Ein Staat definiert sich durch Grenzen. Bringt man die Grenzen zum Verschwinden, lösen sich die Staaten auf wie ein Stück Zucker in der Teetasse.
Die nächsten Monate führen wegen bewaffneter ethnisch-religiöser Konflikte, Massenflucht, Wirtschaftsmigration und SeuchenÂgefahr zu einer Renaissance der Grenzen. Gefragt sind nicht Fantasten, sondern Realiste ...