«Schauet, das schönste Stadion der Welt. Und es steht in Bern.» Bruno Marazzi betritt das neue Wankdorf, das jetzt Stade de Suisse heisst und Ende Monat eröffnet wird. Der Generalunternehmer strahlt mit der Sonne um die Wette, die den Kessel an diesem heissen Junimorgen auf 36 Grad erhitzt, und streichelt über einen anthrazitfarbenen Schalensitz. Marazzi hat das Stadion geplant, finanziert, durch eine Volksabstimmung gepeitscht und gebaut. «Zehn Jahre lang liess der nicht locker», sagt der ehemalige Stadtpräsident Klaus Baumgartner. «Dieser Mann hat Grosses geleistet.» Das Stadion ist perfekt. Eng und steil wie das Valsertal, die Akustik wie im Kultur- und Kongresszentrum Luzern un ...