Das Schöne beim Umgang mit Wein ist, dass er einen immer wieder zwingt, Vorurteile zu revidieren. Okay, das kostet ein paar Hirnzellen, und neuerdings wollen uns ja Epidemiologen weismachen, dass schon das eine Glas Wein am Tag, das uns das BAG zähneknirschend zugesteht, das Krebsrisiko erhöhe (wozu nur mit Churchill zu antworten wäre: Nur Statistiken, die man selber aufgestellt hat, sollte man glauben). Also: Ein paar Hirnzellen riskiert man schon, aber angesichts der rund 100 Milliarden, die man davon hat, opfere ich gern ein paar für den Zugewinn an Toleranz, den mir der Wein einträgt, als verlässlichste Prävention gegen Alterssturheit. Jüngste Korrektur meiner verkrusteten Gew ...