Gediente Journalisten machen am oder nach Ende ihrer mehrheitlich gewundenen Karrieren oft in Zynismus oder Pessimismus, wenn sie sich zum Zustand der schreibenden Zunft und zur Zukunft der Presse äussern. Das war schon immer so, nicht nur in der Schweiz. Ich erinnere mich, es war 1974, an die wöchentlichen Gastreferate an der Graduate School of Journalism der Columbia University, wo die gestandenen Koryphäen der amerikanischen Publizistik, allesamt Pulitzerpreisträger, sich stets very worried zeigten über aktuelle Trends im Pressewesen und was entdeckt der Leser der New York Times oder Washington Post oder Rocky Mountain News oder Seattle Times heute, über dreissig Jahre später und n ...