Ich habe mich soeben selber erschaffen, als virtuelles Wesen, habe mir ein Gesicht geformt, einen Körper, Hände, Füsse. Meine Bewegungen – Gehen, Hüpfen, Tanzen – und auch die Mimik – Erstaunen, Freude, Trauer – erfordern nicht mehr als einen simplen Tastendruck. Es ist ein Uhr mittags mitteleuropäische Sommerzeit, und ich blinzle erstmals in die virtuelle Morgensonne. Vögel zwitschern, es geht ein leichter Wind.
Diese Geschichte führt in eine Welt, die aus Pixeln besteht, die flach ist wie ein Computerbildschirm, aber die Evolution des Homo sapiens ein Stück weiter treibt, hinein in den virtuellen Raum. Die Welt als Game, das Game als Welt: Dafür steht das virtuelle Univers ...