Am Dienstagabend ist die Expo 02 eröffnet worden, das grosse Freudenfest des Föderalismus, die Leistungsschau unseres Kreativmetiers, eine epische Durchhalteübung, die nun endlich zum erfreulichen Teil übergeht. Ursprünglich angelegt als eine Art volkserzieherische Massnahme zur nationalen Selbstfindung, hat sich das Projekt wohltuenderweise zum reinen Volksfest beruhigt. Die Expo war – wie die Bergier-Kommission und die Solidaritätsstiftung – bei allen gut gemeinten Ambitionen immer auch ein Produkt des schlechten Gewissens. Die nächsten Wochen und Monate werden wohl beweisen, dass das von Martin Hellers Crew mit bewundernswerter Beharrlichkeit gemeisterte Unterfangen einen solch ...