So kühl und gleichgültig, als nehme er die Anpassung eines Absatzes einer angestaubten Verordnung an geänderte Verhältnisse vor, erklärte Max Friedli, Direktor des Bundesamtes für Verkehr (BAV), am letzten Freitag, dass seine teure Verkehrspolitik gescheitert sei. Auch der zweite, vom Volk erst 1998 gutgeheissene Versuch, die Neat und weitere Schienenwege zu finanzieren, habe sich als Illusion erwiesen. Die Bahnen brauchten neues Steuergeld, vorderhand 7,7 Milliarden mehr als 1998 bewilligt, zu bezahlen vom privaten Strassenverkehr. Trotzdem müsse man das Bauprogramm kürzen.
Das Verkehrskonzept eines Jahrzehnts liegt in Trümmern. Kein Bedauern, keine Entschuldigung, kein Rücktritt: ...