Papst Franziskus hat bekanntlich statt vatikanischer Prunkgemächer eine einfache Wohnung bezogen. Über diese Botschaft der Bescheidenheit können seine Schäfchen in der Zürcher Oberländer Gemeinde nur mitleidig lächeln. Die dortige katholische Kirchgemeinde plant ein neues Pfarrhaus für rund fünf Millionen Franken. Statt mit den SteuerÂgeldern haushälterisch umzugehen, will die Behörde klotzen statt kleckern. Dabei hat die Pfarrei für ihren Seelsorger erst 1994 eine neue Wohnung gebaut, in welcher der Gemeindeleiter mit seiner Familie komfortabel untergebracht ist. Im gleichen Gebäude befinden sich zusätzlich eine kleine Wohnung und ein Gästezimmer mit Âeigenem Eingang.
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