Der neue Roman von Weltwoche-Autor Martin Suter beginnt mit einem rätselhaften Gedächtnisverlust. Seine Hand spürte das Gesicht, aber sein Gesicht spürte die Hand nicht.Fabio Rossi liess sie wieder auf die Bettdecke sinken und versuchte, dorthin zurückzukehren, wo er sich eben noch befunden hatte. An den Ort ohne Gefühle, Geräusche, Gedanken und Gerüche. Es war vor allem der Geruch, der ihn davon abhielt, die Augen zu öffnen. Es roch nach Krankenhaus. Er würde noch früh genug erfahren, weshalb er hier war.
Das nächste, was durch das Dunkel drang, war eine Stimme. "Herr Rooossi", rief sie, wie vom andern Ufer eines Flusses. So weit weg, dass er sie ignorieren konnte, ohne unhöfli ...