Ein Leben als Hauptmann der Miliz in der Grafschaft Hampshire, konnte sich Edward Gibbon (1737 bis 1794) nie vorstellen. Er wollte Historiker werden.
Zwei Stoffe für eine Abhandlung fallen ihm schon als 24-Jährigem ein. Der eine ist die Chronik eines reichen Staatswesens, das durch Missbrauch seine Freiheit verliert: die Geschichte der Republik Florenz unter dem Hause der Medici. Der andere handelt von einer armen Republik, die zu Ruhm und Freiheit aufsteigt, Es ist die Geschichte der Freiheit der Schweizer, die «ich allen anderen vorziehen würde».
Schon Gibbons Vater hatte den widerspenstigen Filius, als dieser sechzehn war, ins Haus eines protestantischen Pfarrers nach Lausanne verba ...