Wenn er an der Universität eine seiner berüchtigten Reden hält, sind seine Gegner stets zur Stelle, gleich ganze Säle voll. Die einen Studenten protestieren vor der Türe, andere halten Transparente hoch, und alle harren in lustvoller Erwartung der Dinge, die da kommen. Auch die Journalisten stehen jeweils Gewehr bei Fuss. «Können wir die Kameras nicht stoppen?», fragte er kürzlich leicht enerviert. «Ich habe doch gesagt, ein paar Fotos am Anfang seien okay, aber nicht dieses Klick, Klick, Klick.»
Im Grunde jedoch geniesst Antonin Scalia, Richter am amerikanischen Supreme Court, das feindliche Treiben. Amüsiert schaut er zu, bevor er, wie selbst seine Kritiker neidlos zugestehen, ...