Der Vorteil an der langsam einfallenden Abend-Herbstkälte besteht darin, dass unser Körper nach Deftigkeit verlangt und wir die richtige Antwort kennen: „Schon gut. Du kriegst ja deinen Schweinsbraten.“ Vor meinem Auge schwebt, wenn ich Schweinsbraten sage, übrigens nichts Schlankes. Ein Schweinsbraten darf alles sein, nur nicht mager, sonst könnten wir ja gleich auf Tofukoteletten umsteigen. Ich sehe also eine knackige, orangebraun glänzende, der Länge nach eingeschnittene Fettschwarte, die meinen Braten wie eine Krone ziert, und ich wittere das Sauerkraut, auf dem das zarte Stück Fleisch unter seiner knackig gebratenen Kruste zu liegen kommen wird.
Das bedarf folgenden Kunstknif ...