Nestlé bekommt eine neue Verwaltungsrätin: Carolina Müller-Möhl, eine Dame, die in der Öffentlichkeit vor allem als junge Witwe wahrgenommen wird. Als Erbin eines Financiers, der es allerdings ganz gut gelingt, in der Müller-Möhl-Gruppe das 300 bis 400 Millionen Franken schwere Vermögen ihres verstorbenen Gatten zu verwalten. So jung und weiblich, dass Zweifel auftauchen, ob sie allein ihrer Kompetenz wegen von Nestlé ausgewählt sein könne. Sondern eher, weil es einem Konzern gut ansteht, wenn schon nicht im Management, dann doch wenigstens im Verwaltungsrat eine Frau wirken zu lassen. Ist sie eine Quotenfrau?
Es kommt vor, berichten Headhunter einhellig, dass sich Schweizer Konze ...