Jeder Selbstmord bleibt letztlich unergründlich. Doch wenn sich der Chef einer bekannten Investmentfirma mitten im Finanzsturm aus dem Leben verabschiedet, schiessen die Spekulationen über finanzielle Sorgen und einen möglichen Privatkonkurs ins Kraut. So wie bei Kirk Stephenson, 47. Der Familienvater wusste am Donnerstag vor drei Wochen keinen anderen Ausweg mehr, als sich in der Grafschaft Buckinghamshire nordwestlich von London vor einen Schnellzug zu werfen.
Stephensons Selbstmord mitten im Vormittagsstossverkehr sorgte für Schlagzeilen in der englischen Boulevardpresse. Der Neuseeländer war Geschäftsführer der britischen Investmentgesellschaft Olivant, bei der er rund 700 000 Fra ...