«Ich will wieder zurück an meinen Ursprung», sagte Harald Naegeli 2019, damals noch in Düsseldorf wohnend. Dieser Wunsch dürfte in Naegelis Heimatstadt Zürich, wo er 1939 als Spross einer grossbürgerlichen Arzt- und Künstlerfamilie geboren wurde, wie eine Drohung geklungen haben. Denn der Sprayer war dort eben erst mit dem grossangelegten Werk eines Totentanzes im Innern eines Grossmünsterturmes furios gescheitert. Dabei sind ihm die Kirchgemeinde und der Kanton als Eigentümer des Gotteshauses weitgehend entgegengekommen. Doch Naegeli wäre nicht Naegeli, wenn er sich an einen behördlich genehmigten Rahmen gehalten hätte. Er & ...