Vor unseren Augen wird gerade eine ganze Stadt in Schutt und Asche gelegt. Unaufhörlich werfen Bomber ihre zerstörerische Fracht über Häusern, Schulen, Spitälern ab und löschen immer mehr Leben in der vom Bürgerkrieg geschüttelten Metropole aus. Diese zivilisatorische Tragödie trifft Aleppo, die zweitgrösste Stadt Syriens, die seit der Antike als Handelszentrum Weltgeltung hatte und jahrhundertelang dank religiöser Toleranz als eine der wohlhabendsten und friedlichsten Städte des Nahen Ostens geschätzt wurde.
Aus ebendiesem Aleppo machte sich vor mehr als 300 Jahren ein junger Christ auf, um in einem Kloster nahe Tripolis als Novize dem Mönchsorden beizutreten. Doch die stren ...