Sie hat einen Schoggijob, einen superangenehmen Beruf – zehn Tage am Stück Musikhören und den Rest des Jahres nicht viel zu tun, ausser ein bisschen Telefonieren und Verhandeln mit Künstlermanagern. Sie kennt diesen Witz natürlich, hat ihn schon oft gehört. So oft, dass sie selbstbestimmt auf einen zugeht und sich für ein Gespräch über die Baloise Session anbietet: «Ich bin, so viel ich weiss, die einzige Frau in der Schweiz, die ein Musikfestival leitet», schrieb sie mir vor einigen Monaten. Das sei doch einen Bericht wert. «Denn das Musikbusiness ist ein tolles Geschäft, aber ein hartes.»
...