Kürzlich brach ich eine Lanze für den Gabbro von Montepeloso, einen Wein aus der Nachbarschaft von Suvereto, den die «Toskana-Fraktion» der grünen Weinliebhaber zweifellos als önopolitisch zweifelhaft bis unkorrekt bezeichnen würde. Unkorrekt im ideologischen, nicht im technischen Sinn – nicht einmal der grösste «Supertuscan»-Skeptiker wird diesem reinen Cabernet Sauvignon von Fabio Chiarelotto seine besonders blitzsaubere, fachkundige Machart absprechen. Für Fundamentalisten kann nicht sein, was nicht sein darf, zum Beispiel ein toskanischer Wein ohne einen Tropfen Sangiovese. Was mich betrifft, liebe ich Sangiovese in allen S ...