Nach monatelangen Beratungen hat ein aus drei Anwälten bestehendes amerikanisches Schiedsgericht mit 2:1 Stimmen den Sieger der Tour de France 2006, Floyd Landis, des Dopings mit synthetischem Testosteron für schuldig befunden und für zwei Jahre gesperrt. Die Mehrheit des Gremiums räumte ein, dass dem französischen Labor LNDD zahlreiche Verfahrensfehler unterlaufen seien, dass es sich «schludriger Praktiken» schuldig gemacht habe und dass, «wenn solche Praktiken andauern», künftig Dopingbefunde des Labors abgewiesen werden könnten. Das Schiedsgericht fand auch, dass die Ergebnisse des ursprünglichen Dopingtests, bei dem ein zu hoher Quotient von Testosteron zu Epitestosteron (üb ...