Als vor einigen Tagen die Proteste in Hongkong begannen, geriet der Autor unvermittelt ins Zentrum des Geschehens. Vor den Studenten der City University sollte er etwas Technisches vortragen: das Verhältnis zwischen Konfuzianismus, Demokratie und Kapitalismus. Zu solchen Referaten erscheinen in der Regel um die dreissig Leute. Doch diesmal war es anders. Das merkte man bereits am übervollen Hörsaal und an den Transparenten. Die Occupy-Bewegung, jene studentische Gruppe, die die Proteste anführt, hatte den Hörsaal besetzt.
Die aktuelle Situation in Hongkong ist nicht nur für verdutzte Vortragende interessant. Sie ist vor allem ein Gradmesser für die künftige Entwicklung der freiesten ...