Auch dieses Jahr bleiben wieder über 8000 Lehrstellen unbesetzt – vor allem bei den Âgewerblichen Berufen. Man kann die Entwicklung auf eine einfache Formel bringen: Je schmutziger die Hände beim Arbeiten werden, desto schwieriger ist es, junge BerufsÂleute zu gewinnen. Im verarbeitenden Gewerbe bleibt jede fünfte Lehrstelle unbesetzt, bei den technischen Berufen sind es 15 Prozent (Stand 2013), während in den Bereichen Gesundheit und Sozialwesen, Detailhandel oder kaufmännische Berufe 97 Prozent und mehr besetzte Lehrstellen ausgewiesen werden.
Die Politik hat sich auf eine Vokabel geÂeinigt: Es herrsche «Fachkräftemangel» im Land, wobei dieser sehr branchenabhängig ist. Es b ...