Martin Amis, warum leben Sie ausgerechnet in Uruguay?Sie haben Recht, das ist ein seltsamer Ort. Aber meine Frau ist halb Uruguayerin, und deshalb kamen wir jeweils während des englischen Winters für drei Monate hierher. Inzwischen leben wir seit eineinhalb Jahren in José Ignacio. Wahrscheinlich werden wir noch ein halbes Jahr bleiben.
Danach ziehen Sie wieder weg?Ja, denn man ist schliesslich der Sklave seiner Kinder. Unsere Mädchen sind jetzt acht und sechs Jahre alt. Das Bildungssystem in diesem Land ist so weit ganz in Ordnung, an den westlichen Standard reicht es aber nicht heran. Deshalb gehen wir zurück in den Norden, entweder nach England oder in die USA.
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